kate kuklinski
You Always Look So Happy
Seit meinem zwölften Lebensjahr lebe ich mit Depressionen und hörte dennoch immer wieder Sätze wie: „Du siehst immer so glücklich aus.“ Diese Diskrepanz zwischen äußerer Wahrnehmung und innerem Erleben bildet den Ausgangspunkt von You Always Look So Happy. Durch die Trauer nach dem Suizid meines Cousins verdichtete sich die Frage, wie Schmerz verborgen, überspielt und für andere unsichtbar wird.
Die Arbeit beschäftigt sich mit Depression, Dissoziation, Maskierung und dem gesellschaftlichen Druck, auch in Momenten innerer Überforderung weiterzufunktionieren. Es fragt danach, was von einem Menschen sichtbar wird, was verborgen bleibt und wie Schmerz verschwiegen wird, um nicht als Belastung zu erscheinen. Die Arbeit erzählt keine lineare Heilungsgeschichte, sondern bewegt sich zwischen sozialer Lesbarkeit, innerer Fragmentierung und einem fragilen Weiterexistieren.
2026 - on going











